Fuerteventura – Das Surferparadies

Fuerteventura ist bekannt für sein reichhaltiges Wassersportangebot. So gilt die Kanarische Insel als Paradies für Surfer.

Die Kanareninsel Fuerteventura bietet ihren Besuchern nicht nur Möglichkeiten zum Sonnen und Baden, sondern auch zum Surfen. So weht auf dem Eiland stets ein starker Passatwind aus Nordosten, der ausgezeichnete Konditionen für Windsurfer und Kitesurfer schafft. Besonders gut sind die Bedingungen für die Wellenreiter im Winter, da sich die Winde in diesem Zeitraum meist optimal präsentieren.




Surfbedingungen im Norden von Fuerteventura

Schon seit den 80er Jahren gilt Fuerteventura als Paradies für Surfer. Neben den hohen Wellen hat die Kanareninsel auch reichlich Sonne und Strände, die nicht enden wollen, zu bieten. Die besten Surfspots lassen sich im Norden des Eilands finden, genauer gesagt in der Küstenregion, die sich zwischen Corralejo und Cortillo befindet und „Northshore“ genannt wird. In dieser Gegend sind die sogenannten Reefbreaks angesiedelt. An diesen Stellen brechen sich die hohen Wellen an den Felsen der Küste. Als Beachbreaks werden dagegen die Wellen bezeichnet, die auf den Strand treffen. Allerdings sind viele der speziellen Surfspots nur über Schotterpisten zugänglich. Aus diesem Grund muss der Surfer über einen Geländewagen und genügend Proviant verfügen. Gaststätten oder Läden sucht man in dieser Gegend nämlich vergebens.
Als geeignetes Ziel für Anfänger gilt das kleine Dorf Majanicho, weil es über eine geschützte Position verfügt. Da die Lavariffe in dieser Region zum Teil überaus scharf sind, wird das Tragen von Surfschuhen empfohlen.
Im Winter lassen sich perfekte Surfbedingungen auf der Insel Los Lobos finden, die rund zwei Kilometer von Fuerteventura entfernt liegt. Der Wind weht an ihrer westlichen Flanke zumeist Side-offshore. Da Los Lobos zudem unbewohnt ist, gilt die dortige Atmosphäre als überaus entspannend.

Surfen im Westen und Süden

Auch im West- und Südteil der Kanareninsel gibt es mehrere ausgezeichnete Surfregionen. Die Spots, die sich in der südlichen Region befinden, gelten sogar als weniger überlaufen, weil die Anfahrt über die Schotterpisten oft einen längeren Verlauf nimmt.
Zu den beliebtesten Surfspots der Region gehört La Pared, eine Sandbucht mit einer Länge von etwa einem Kilometer. Durch den Luvstau fällt der Wind dort meist böiger und schwächer aus. In Richtung offener Atlantikseite sind jedoch gute Wellen vorhanden. Vor allem im Winter erreichen sie eine beachtliche Höhe.

Das Surfen auf Fuerteventura erlernen

Wer das Surfen erst einmal erlernen möchte, kann dies an den zahlreichen Surfschulen auf Fuerteventura tun. Optimale Bedingungen zum Sammeln von Erfahrung gibt es im Süden und im Osten der Insel. Zum Beispiel sind auf der Südseite von Costa Palma mehrere stehtiefe und sichere Bereiche vorhanden. Außerdem können Surfkurse genommen werden.