La Gomera

„Insel des Kolumbus“ – so wird La Gomera auch genannt, denn einige seiner Fahrten startete der berühmte Seefahrer von hier.

Die zweitkleinste der Kanarischen Inseln ist noch sehr ursprünglich und bietet allen Naturliebhabern und Erholungssuchenden ein wahres Paradies. Ganze Lorbeerwälder, Nebelwälder aus immergrünen Farnen, außerdem in den höheren Lagen Baumheide und Wacholdersträucher – die Natur auf La Gomera ist vielfältig.
Das einzigartige Ökosystem des Garajonay Nationalparks, der etwa 10 Prozent der Inselfläche einnimmt, gehört zum UNESCO Weltnaturerbe.

Vor den Küsten der Insel schwimmen Delphine und Wale.

# La GomeraZeit

Highlights

Ein wahres Naturwunder sind die sogenannten „Orgelpfeifen“ (Los Organos). Die bis zu 80 Meter hohen Basaltröhren, die sich an der Klippe von Punta de las Salinas an der Felswand entlangziehen, sind beeindruckende Zeugen für den vulkanischen Ursprung der Insel.

Mit einer weltweit einzigartigen Pfeifsprache konnten sich die Gomeros schon im 15. Jahrhundert über weite Entfernungen hinweg verständigen. Auch im Handy-Zeitalter wird das „El Silbo“ als Kulturgut weiter gepflegt und ist fast überall auf der Insel zu hören.

Geographie und Bevölkerung

La Gomera liegt etwa 1300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt im Atlantischen Ozean. Die Entfernung zur afrikanischen Küste beträgt etwa 300 Kilometer.

Mit einer Fläche von rund 370 Quadratkilometern nimmt La Gomera nur knapp 5 Prozent der Gesamtfläche aller Kanaren-Inseln ein.

Der Berg Alto im Herzen von La Gomera ist mit 1.487 Metern die höchste Erhebung der Insel.

Die Bevölkerungszahl beträgt rund 21 000, im Durchschnitt kommen also auf jeden Quadratkilometer etwa 57 Einwohner.

Klima

Kanarisches Klima

Auf La Gomera herrschen angenehm milde Temperaturen. Lediglich in den Wintermonaten fallen die Temperaturen auch mal unter 20 Grad.

Selbst im Dezember kann das Thermometer bis auf 22 Grad klettern, im Juli und August werden durchschnittlich 28 Grad erreicht.

Die Insel trennt sich klimatisch jedoch in zwei Hälften: Während der Norden durch Passatwinde mit Feuchtigkeit versorgt wird und dadurch entsprechend fruchtbaren Boden hat, herrscht im Süden ein trockenes Klima vor.

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