La Palma

La Palma, auch La Isla Bonita (die schöne Insel), gilt unter Naturliebhabern als die schönste Insel der Kanaren. Bereits seit 2002 gilt das gesamte Eiland als UNESCO-Weltbiosphärenreservat.

Wie alle Kanarischen Inseln ist auch La Palma vulkanischen Ursprungs. Im Zentrum des nördlichen Teils der Insel ist die Entstehungsgeschichte La Palmas im Nationalpark Caldera de Taburiente anschaulich nachzuvollziehen. Hier befindet sich am Rand eines gewaltigen Kraters mit dem Roque de los Muchachos die mit über 2.400 Metern höchste Erhebung der Insel.

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Highlights

La Palma gilt ansonsten dank einer vielfältigen und zum Teil sogar ganzjährig grünen Vegetation als grüne Insel.

Nur wenige Kilometer ihrer circa 185 Kilometer langen Küste sind als Badestrände zu nutzen. Der sie bedeckende Lavasand ist hier zwar sauber aber schwarz und wird bei Sonneneinstrahlung sehr heiß. Besonders vor der steil ins Meer abfallenden Westküste erfordert die dort verlaufende Kanarenströmung besondere Vorsicht beim Baden.

Typisch für die Insel sind ihre zahlreichen Natur- und Landschaftsschutzgebiete, die von einem dichten Netz von Wanderwegen durchzogen werden.

Geographie und Bevölkerung

La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln und mit etwas mehr als 700 km² Fläche die dritt kleinste von ihnen.

Ihre Entfernung zum Festland an der marokkanischen Küste beträgt etwa 420 Kilometer.

Die Einwohnerzahl liegt bei 85.000, von denen rund 16.000 die Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma bevölkern. Der überwiegende Teil der Bevölkerung kann auf spanische Vorfahren zurückblicken.

Klima

Kanarisches Klima

Auf La Palma ist das Wetter ganzjährig gleichbleibend angenehm warm und sonnig. Nur in den Wintermonaten regnet es ab und an und die Temperaturen fallen unter 20 Grad.

Das ganzjährig milde und subtropische Klima weist aufgrund der großen auf La Palma zu verzeichnenden Höhenunterschiede zwei Besonderheiten auf. So bewirken die sich vor allem über dem Nordosten der Insel abregnenden Passatwolken hohe jährliche Niederschlagsmengen im Osten. Gleichzeitig halten die Passatwinde die heißen Luftmassen aus der Sahara meist fern.

Nur wenn bei der mit Calima bezeichneten, relativ seltenen Wetterlage mit Ostwind trockene und warme, mit Staub aus der Sahara angereicherte Luft die Insel erreicht, können die Temperaturen für wenige Tage über 40°C ansteigen.

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