6 Dinge, die man auf Gran Canaria nicht verpassen sollte

Ein Besuch auf der Kanareninsel Gran Canaria erfolgt in der Regel in der Absicht, das zwischen April und Oktober vorherrschende ideale Urlaubsklima an ihren malerischen Stränden und im azurblauen Wasser des Atlantik zu genießen.
Allerdings erscheint es nicht weniger lohnenswert, einige der attraktivsten Sehenswürdigkeiten der Insel in das persönliche Urlaubsprogramm aufzunehmen.

Tejeda – idyllisches Bergdorf

Eines der schönsten und beliebtesten Ausflugsziele ist das kleine Bergdorf Tejeda im Zentrum der Insel. Nach der Anfahrt über kurvenreiche Landstraßen und durch zahlreiche kleine Dörfer erscheint das oft von Wolken umspielte Bergdorf auf etwa 1.000 Meter Höhe. In seiner Nähe befindet sich auf einem Gebirgspass ein dunkles Steinkreuz, das das geografische Zentrum Gran Canarias markiert. Einige Restaurants und Geschäfte laden hier zum Verweilen und Bummeln ein, wobei man sich dem Himmel sehr nahe fühlt.
Dieses Gefühl verstärkt sich beim Besuch des knapp 10 Kilometer entfernten Basaltfelsens auf dem Roque Nublo, der als das Wahrzeichen der Insel gilt.

Der Dünenstrand von Maspalomas

An der Südspitze Gran Canarias befindet sich vor einer ausgedehnten Dünenlandschaft mit dem Strand von Maspalomas eines der beliebtesten Urlaubsgebiete Europas. Der sich rund um den alten Leuchtturm erstreckende Küstenabschnitt lädt zum Sonnenbaden, Schwimmen und Wassersport ebenso ein wie zu ausgedehnten Strandwanderungen. Dabei sollte dem Naturschutzgebiet mit dem Palmenhain, seiner malerischen Lagune und den sich ständig verändernden Dünen besondere Beachtung geschenkt werden.

Das Freilichtmuseum Mundo Aborigen

In der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana bietet das etwa 5 Kilometer nördlich von Maspalomas befindliche archäologische Freilichtmuseum „Mundo Aborigen“ eine vortreffliche Gelegenheit, sich in originalgetreu rekonstruierten Gebäuden und anhand der in ihnen dargestellten Szenen ein anschauliches Bild vom einstigen Leben der Ureinwohner dieser Insel zu machen.

Las Palmas – die Hauptstadt

Keinesfalls versäumt werden sollte ein beschaulicher Rundgang durch das historische Vegueta-Viertel in Las Palmas de Gran Canaria. Neben der Möglichkeit des Besuchs von mehreren Museen bietet die über den Zeitraum mehrerer Jahrhunderte erbaute Kathedrale Santa Ana Einblicke in verschiedene Architekturstile.

Kaktusgarten und Höhlenerlebnis

Naturliebhabern und Pflanzenfreunden bietet sich der Kaktusgarten Cactualdea an der Westküste der Insel zum Besuch an. Er gilt mit einer Vielzahl an besonders schönen Exemplaren als einer der größten in Europa. Unter Drachenbäumen ist außerdem ein gepflegtes Restaurant zu entdecken und die Entdeckungen in einer nachgebauten Höhle der Ureinwohner runden das Besuchserlebnis ab.

Museen auf Gran Canaria

Viele der auf Gran Canaria anzutreffenden Museen befinden sich in historisch-künstlerisch wertvollen und damit sehenswerten Gebäuden. Zu den wohl interessantesten Museen gehören sicher das Kolumbushaus und das Museo Canario im Hauptort der Insel sowie das die Höhlenmalereien von Pintada präsentierende archäologische Museum in Gálda.

Foto: © Oleg Znamenskiy – Fotolia.com

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