Arinaga

Im Südosten von Gran Canaria liegt am Fuße des gleichnamigen Berges der Küstenort Arinaga. Der zur Gemeinde Agüimes gehörende Ort zählt gut 9000 Einwohner.




Einen Teil des Stadtgebietes nimmt der Polígono ein, eines der größten Industrie- und Gewerbegebiete auf den Kanarischen Inseln. Ihm verdankt Arinaga viele Arbeitsplätze und einen gewissen Wohlstand.

Playa Arinaga

Leuchtturm an der Promenade von Arinaga Lässt man das unattraktive Industriegebiet hinter sich, erreicht man den Ortsteil Playa Arinaga und wird entschädigt mit palmengesäumten Straßen und einem malerischen Blick auf die Berge. Eine vier Kilometer lange Strandpromenade mit Restaurants und Cafés lädt ein zum Bummeln und Verweilen. Sie beginnt bei den Salinen an der Hafenmole, führt in einigen Windungen um den Ort und endet in der Nähe einer großen Skulptur.
An einer weiteren Mole wird rund um die Uhr geangelt, das glasklare Wasser bietet außerdem hervorragende Tauchmöglichkeiten.
Wegen der guten Windbedingungen an diesem Küstenstreifen zieht es besonders Wellenreiter und Surfer hierher.

Am Fuße des Vulkans

Weithin sichtbar erhebt sich der knapp 200 Meter hohe Vulkankegel des Arinaga-Berges aus der Landschaft. Er zählt offiziell zu den Naturdenkmälern der Kanaren und bietet den Lebensraum für einige endemische Tier- und Pflanzenarten, darunter seltene Eidechsen.
Der Berg selbst ist unbewohnt, es gibt hier oben nur einen Leuchtturm und eine ehemalige Jugendherberge. Der grandiose Ausblick über die gesamte Umgebung, in nördlicher Richtung sogar bis hin zum Flughafen Gran Canaria, lohnt dennoch einen Aufstieg.

Playa Cabron – ein Geheimtipp

Vom Tourismus weitgehend verschont ist der ca. 600 Meter lange Sandstrand Playa Cabron. Er liegt nur wenige Kilometer vom Ort entfernt und ist doch unter der Woche meist menschenleer. Die Playa liegt im Meeresschutzgebiet und gehört mit ihrer wunderschönen Unterwasserlandschaft zu den besten Tauch- und Schnorchelplätzen der gesamten Insel.

Fiesta de la „Virgen del Pino“

Am letzten Freitag im August findet eine etwa zweiwöchige Fiesta zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria ihren abschließenden Höhepunkt in der „Vará del Pescao“. Anlässlich dieses Spektakels ist die ganze Strandpromenade voller Menschen. Von Booten aus werden Sardinen verteilt und diese dann direkt am Strand gegrillt. Das Fest zieht sich bis in den späten Abend hinein und endet gegen Mitternacht mit einem riesigen Feuerwerk.

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