Klimatabelle Gran Canaria – Temperaturen & Klima

Die drittgrößte Kanareninsel wird gerne als Miniaturkontinent bezeichnet. Sie zeigt sich dementsprechend mit nahezu 14 Mikro Klimazonen, die eine unterschiedliche Vegetation zu Tage bringen.




Das Gebirge bildet dabei eine Art Wetterscheidewand, wodurch sich Klima und Wetter im Süden und Norden am stärksten voneinander unterscheiden, was Regenhäufigkeit und Temperaturen betrifft. Generell ist das Klima subtropisch, die Nordost-Passatwinde sorgen dafür, dass die Insel vor zu großer Hitze verschont bleibt und einen sehr milden Charakter hat.

Im Durchschnitt werden über das Jahr verteilt Höchsttemperaturen zwischen 21 und 26 Grad erreicht, wobei die Monate Juli bis August zu den wärmsten Monaten zählen. Der Januar ist mit 21 Grad maximaler Tagestemperatur und 14 Grad Tiefstwert der kühlste Monat. Dezember und Januar weisen die meisten Regentage im Jahr auf, wie das Klimadiagramm zeigt. In den Höhenlagen des Vulkangebirges auf Gran Canaria kann im Winter sogar Schnee fallen und das Thermometer sinkt nachts mitunter in den einstelligen Minus-Bereich. Im Norden sollte abends in den Herbst- und Wintermonaten die warme Kleidung mit von der Partie sein. Da der Norden insgesamt deutlich feuchter als der Süden der Insel ist, gehört Regenkleidung hier ebenfalls ins Gepäck.

Der Wind hat auf Gran Canaria ganzjährig Konjunktur, was in den Sommermonaten als sehr angenehm empfunden wird. Das zieht die Surfsportler auf die Insel, die hier ideale Wetterbedingungen vorfinden. Die abwechslungsreiche Urlaubsinsel mit einem optimalen Reiseklima kann in jedem Monat des Jahres besucht werden, je nachdem, welche Prioritäten gesetzt werden. Von Juli bis September ist Badehochsaison mit Wassertemperaturen zwischen 20 und 21 Grad. Mit verschiedenen Mikro Klimazonen ergibt sich nicht nur ein bestes Klima auf Gran Canaria, sondern ein individuelles Klima für jeden Anspruch und die gesundheitlichen Voraussetzungen.

Klimatabelle

Die Klimatabelle listet für die Monate Januar bis Dezember die wichtigen Werte für die Reiseplanung auf. Lesen Sie Temperaturen, Sonnenstunden, Regentage und Wassertemperaturen einfach übersichtlich ab.

  
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Höchsttemperatur
Maximale
Temperatur
21°

22°

22°

22°

23°

23°

25°

26°

26°

26°

24°

22°

Tiefsttemperatur
Tiefste
Temperatur
14°

14°

15°

16°

17°

18°

20°

21°

21°

19°

19°

16°

Wassertemperatur
Wasser
Temperatur
19°

19°

18°

18°

18°

20°

21°

22°

23°

23°

22°

20°

Sonnenscheindauer
Sonnenstunden
5h

7h

8h

8h

8h

9h

9h

9h

8h

6h

6h

6h

RegentageRegentage
8

5

5

3

1

1

1

1

1

5

7

8

Das Vulkangebirge auf Gran Canaria erreicht mit dem Pico de las Nieves seinen höchsten Punkt. Klima und Wetter in den Bergen Fataga, Galdar, Moya, Santa Lucia, Tejeda, Santa Brigida, Telde zeigen sich anders als an der flachen Küste. So sind Schneefälle auf den Bergspitzen in den Wintermonaten keine Seltenheit, auch das Thermometer fällt mitunter in den Bereich bis etwa -5 Grad. Die Höhen sind luftig und allgemein kühler als direkt am Meer. Das Wetter kann in den Bergregionen schnell umschlagen. Aus strahlendem Sonnenschein wird milchig trüber Nebel und es folgen Regengüsse. Wetterfeste und warme Kleidung ist bei Wandertouren durch das Zentralgebirge immer angeraten.

Klimazonen

Norden

Der Norden Gran Canarias gilt als der feuchte Inselteil, auch die Temperaturen liegen hier im Schnitt um wenige Grad tiefer als im Süden der Insel. Die Erklärung dafür liefern die Vulkanberge. Die Passatwolken bleiben praktisch an den nördlichen Bergwänden hängen und regnen dort ab. Das führt zu einem feuchteren Klima mit vermehrten Niederschlägen. Nebelbildung ist weit verbreitet im Norden. Die maximalen und tiefsten Temperaturen weichen um wenige Grad vom Süden ab, allerdings finden sich in den Höhenlagen größere Ausreißer. Der Norden ist eine sehr grüne Region, das feuchte Klima begünstigt auch die Landwirtschaft.

Das beliebte Urlaubsziel Las Palmas verspricht milde Wintermonate und einen warmen Sommer. Im Jahresverlauf kann mit maximalen Temperaturwerten zwischen 20 und 26 Grad gerechnet werden. November bis Februar gelten als regenreichste Monate. In Las Palmas gehört die starke Wolkenbildung, auch Eselsbauch genannt, zu einem Wetterphänomen, das in Deutschland eher an der Tagesordnung ist. Die reizende Küstenstadt Agaete mit rauem Küstencharme im Nordwesten zeigt ein trockeneres Klima wobei die Temperaturen sich denen von Las Palmas im Jahresverlauf anpassen.

Süden

Die Wetterparameter für den Süden der Insel lauten: trocken, warm, sonnig. Hier gibt es weniger Niederschläge als im Norden, die luftige Brise bewahrt vor zu hohen Temperaturen. So können Urlauber an der Playa del Ingles und den wunderschönen Stränden in Maspalomas oder Meloneras das pralle Sonnenvergnügen genießen. Selbst in den Wintermonaten sind Temperaturen unter 20 Grad an der Küste nicht zu erwarten. Wüstenwind aus der Sahara kann jedoch im Sommer für einen starken Temperaturanstieg und Sandstaub in der Luft sorgen. Diese Wetterlage wird als Calima bezeichnet. Von Niederschlägen ist im südlichen Inselteil weniger zu spüren, allerdings können die stärkeren Regenfälle in den Bergen der Insel auch den Inselsüden beeinflussen, z.B. wenn die trockenen Flussbette mit Regenwasser aus den Bergen gefüllt werden.

Osten

Das Wetter im Nordosten Gran Canarias zeigt sich gerade in den Wintermonaten feuchter und kühler und wird im Südosten wärmer und trockener. Dafür ist der Nordosten mit dem Plus an grünen blühenden Landschaften, bunter Flora, pittoresken Bergdörfern und rauschenden Wasserfällen versehen. Karge aber botanisch interessante Landschaften und goldene Strände machen den Südosten aus. An der Südostküste weht ein besonders starker Wind, der dem Urlaubsort Pozo Izquirdo den Beinamen „Europäische Metropole der Windsurfer“ eingebracht hat.

Westen

Die Landschaft im Inselwesten präsentiert sich relativ trocken, auch im Winter sind starke Regenfälle eher selten. Dennoch hüllt sich die von der Steilküste und Kiefernwäldern geprägte Region dann in ein feines grünes Kleid. Malerische Bergdörfer wie San Bartolome laden das ganze Jahr hindurch zum Entdecken und Entspannen ein. Die Hafenstädte im Westen Puerto de Mogan, Puerto Rico, San Augustin, Taurito oder Agaete sind von Juni bis November stark frequentiert, sowohl von Badeurlaubern als auch von Surffans aus aller Welt.

Klima in den verschiedenen Jahreszeiten

Um den Aufenthalt auf dem Miniaturkontinent individuell zu gestalten, ist die Kenntnis über Klima und Wetterdaten der Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter die beste Voraussetzung. Entsprechend können die geeigneten Monate für Badeurlaub oder Aktivurlaub festgelegt werden.

Januar

Der Januar ist mit maximalen Temperaturen von 21 Grad und einer Tiefsttemperatur von 14 Grad der kühlste Monat des Jahres auf der Insel. Die Wassertemperatur liegt bei 19 Grad. 5 Sonnenstunden werden täglich gezählt. Mit 8 Regentagen zeigt sich dieser Monat auch als einer der feuchtesten.

Februar

Im Februar steigt das Thermometer auf 22 Grad, die tiefste Temperatur bleibt mit 14 Grad konstant. Ebenso ist die Wassertemperatur mit 19 Grad unverändert gegenüber dem Vormonat. Die Sonne zeigt sich jetzt schon 7 Sonnenstunden, was die Naturaktiven und Freizeit-Sportler besonders freut. Die Regentage reduzieren sich auf 5 Tage im Monat.

März

Große Wetterveränderungen ergeben sich im März nicht. Die Tagestemperatur pendelt sich bei 22 Grad ein, während nachts immerhin 15 Grad erreicht werden. Auch 8 Sonnenstunden kurbeln die Vitamin D-Bildung ordentlich an. Mit Regen ist an 5 Tagen im Monat zu rechnen. Die Wassertemperatur sinkt auf 18 Grad.

April

Der April zeigt sich fast identisch mit dem März, was Höchsttemperaturen und Sonnenscheindauer betrifft. Mit 16 Grad geht es bei den tiefsten Temperaturen weiter nach oben. 3 Regentage sind kaum der Rede wert.

Mai

Im Wonnemonat Mai klettert das Thermometer tagsüber auf bis zu 23 Grad, 17 Grad Tiefstwert erfordern aber noch einen warmen Pullover am Abend. Die Wassertemperatur bleibt mit 18 Grad unverändert, ebenso wie die Sonnenscheindauer mit 8 Stunden. Dafür gibt es nur noch 1 Regentag im Schnitt.

Juni

Im Juni nimmt die Wassertemperatur Fahrt auf und erreicht bis zu angenehmen 20 Grad. Mit Lufttemperaturen von 23 Grad und tiefsten Werten von 18 Grad füllen sich die Strände langsam wieder mit Badegästen. 9 Stunden Sonne am Tag bilden das Maximum ab. Mit 1 Regentag bleiben die Wetteraussichten überwiegend trocken und sonnig.

Juli

Im Juli zeigt sich ideales Badewetter mit bis zu 25 Grad am Tag. In der Nacht kühlt es auf 15 Grad ab. Das Wasser ist 21 Grad warm. 9 Stunden scheint die Sonne vom blauen Himmel, mit Regen ist nur an einem Tag im Monat zu rechnen. Der Sommer hat die Insel im Griff, die jetzt von Surfern und Badegästen besiedelt wird.

August

Im August steigt das Thermometer auf 26 Grad an, 5 Grad kühler wird es in den Abendstunden. Noch mehr Wasserwärme zeigt sich mit 22 Grad bei Sonnenschein pur 9 Stunden täglich. Mehr als 1 Regentag ist auf der Insel nicht zu erwarten. Juli und August können im Süden durch die Sahara-Staubwinde, die gelegentlich auftreten, auch heiße Temperaturen weit über 30 Grad erreichen.

September

So wie der August wettertechnisch endet, beginnt auch der September: 26 Grad Höchsttemperatur, Tiefstwerte um die 21 Grad. Lediglich die Wassertemperatur legt noch eine Schippe drauf und steigt auf 23 Grad an. Die Sonne hingegen zeigt sich eine Stunde weniger, also nur noch 8 Stunden am Tag. Über Regen müssen sich Urlauber gerade im Süden im sonnigen September noch keine Gedanken machen. Ein Regentag fällt hier nicht ins Gewicht.

Oktober

Mit dem warmen Oktober verabschiedet sich der Sommer auf der Insel. Am Tag erreichen die Temperaturen noch 26 Grad, in den Abendstunden zeigt das Thermometer 19 Grad an. Mit 23 Grad Wassertemperatur ist für Badespaß gesorgt. Die Sonnenstunden verringern sich deutlich, von 8 auf 6. Mit bis zu 5 Regentagen lässt der Herbst grüßen.

November

Im November erreichen die Höchsttemperaturen noch 24 Grad, die Tiefstwerte liegen bei 19 Grad. Mit 22 Grad ist das Wasser immer noch sehr warm. Der sonnige Herbst verspricht 6 Sonnenstunden am Tag. Allerdings wird es mit insgesamt 7 Regentagen deutlich feuchter.

Dezember

Wie auf den Kanaren zu erwarten, bleiben die Wintermonate mild und mit maximalen Temperaturwerten von 22 Grad warm. Optimale Voraussetzungen, um Weihnachten im Klee anstatt im Schnee zu feiern. Und auch Silvester avanciert in diesem Klima zu einem neuen Erlebnis. Gegen Abend fällt das Thermometer auf 16 Grad. Die Wassertemperatur sinkt spürbar auf 20 Grad ab. 6 Sonnenstunden sind auch im Dezember noch selbstverständlich. Auf 8 Regentage im Monat sollten sich Gäste einstellen.

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