Telde

Telde als zweitgrößte Stadt der kanarischen Insel Gran Canaria liegt rund zwölf Kilometer südlich von Las Palmas im mittleren Bereich ihrer Ostküste. Das Zentrum der rund 100 km² großen Stadt, die circa 100.000 Einwohner hat, befindet sich etwa vier Kilometer von der Küste entfernt, an der sich einige schöne Strände befinden. Rund um das Zentrum verstreut befinden sich zahlreiche, zu Telde gehörende kleinere Ortsteile.




Strände für jeden Bedarf

Der Strand Playa de Melenara gilt als beliebtester Strand an diesem vor Telde liegenden Küstenabschnitt. An die 400 Meter lang und etwa 50 Meter breit ist er von hellbraunem Sand bedeckt und bietet seinen Besuchern Lokale und Kioske sowie ausleihbare Liegen und Sonnenschirme an. Da er flach ins Meer abfällt, fühlen sich Kinder hier besonders wohl.
Mit goldgelbem Sand bedeckt zeigt sich vor einer schönen Strandpromenade der Strand von Salinetas. Gelegen in einer Bucht zeigt sich das Wasser hier besonders ruhig, sodass auch an ihm viele Familien mit Kindern zu finden sind.
Ein besonders naturnahes Erlebnis mit viel Wind und hohen Wellen bietet der in der Regel gut besuchte Strand von Del Hombre. Der unverbaute Strand, an dem sich lediglich ein Restaurant befindet, ist auf einer Breite von bis zu 90 Metern von dunklem Sand bedeckt und wird gern von Windsurfern und Strandspaziergängern aufgesucht.
Nur wenig besucht zeigt sich dagegen der etwa 150 Meter lange, feinsandige Strand Agua Dulce, der Ruhe und Beschaulichkeit verspricht.

Rund um die Plaza de San Juan

Dieser von hohen schattenspendenden Bäumen umsäumte historische Platz gilt als das Herzstück von Telde. Zwischen den Bäumen sind die grün und weiß gestrichenen Häuser im Kolonialstil zu erkennen und hinter ihm erhebt sich die große, aus verschiedenfarbigem Vulkangestein erbaute Basilica de San Juan Bautista.
Von Platz aus führt eine von Geschäften und Restaurants gesäumte Straße in den von engen Straßen geprägten Stadtteil San Francisco. In ihm ist ein Museum zu finden, das an das Leben und Schaffen der Brüder León y Castillo erinnert, die sich aktiv für die Weiterentwicklung der Kanarischen Inseln eingesetzt haben.

Eines sollte beim Bummel durch die Stadt, die als größtes Einkaufszentrum auf Gran Canaria gilt, jedoch nicht versäumt werden. Gemeint ist die Einkehr in einem der Restaurants, das mit landestypischen Speisen aufwartet. Eine Platte mit verschiedenen Arten von gegrilltem Fisch, ein gebratener Oktopus oder ein Gericht mit Schüsselschnecken ist auf jeden Fall zumindest eine Kostprobe wert.

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