Fataga

Fataga liegt auf einer Bergkuppe am Rande des sogenannten Tals der Tausend Palmen, das von schroffen Felsen und mit einigen Kiefern bewachsenen Berghängen gesäumt wird.




Mitten im zentralen südlichen Teil von Gran Canaria genießt das nur 370 Einwohner zählende Dorf seine Abgeschiedenheit von den weiter südlich liegenden Touristenhochburgen der Insel. Glücklicherweise konnten die bei einem großen Waldbrand im Jahr 2007 auch im Ort angerichteten Schäden relativ schnell wieder beseitigt werden, sodass sein gut erhaltener Ortskern und einige Sehenswürdigkeiten zu einem Besuch einladen.

Ein Bummel durch Fataga

Kirchplatz von FatagaBereits von Weitem sind die typischen kanarischen Häuser mit ihren weißen Fassaden und roten Ziegeldächern sichtbar. Beim Bummel auf dem Kopfsteinpflaster der labyrinthartig verlaufenden Gassen zeigen sie sich liebevoll mit Blumen und Dekoren aus Naturstein verziert. Umgeben von Palmen, Obst- und Gemüsegärten sowie verschiedenen subtropischen Pflanzen ergibt sich so das Bild eines idyllisch gelegenen Bergdorfes, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Zu seinen Sehenswürdigkeiten zählen neben der Kirche eine in einem Palmenhain versteckt liegende, zum Hotel umgebaute alte Wassermühle, das Museum de Fataga, kleine Kunsthandwerksgeschäfte sowie eine Kunstgalerie, in der ein hier lebender deutscher Künstler seine aus Bildern und abstrakten Skulpturen bestehenden Werke präsentiert.
Zwei Gaststätten, die Bodega und ein Café laden zum Verweilen oder einem Plausch mit den freundlichen Bewohnern ein.

Auf Kamelsafari

An dieser Stelle scheint zuerst die Beantwortung der Frage erforderlich, welcher Umstand Kamele auf die Insel Gran Canaria geführt hat. Ganz einfach war und ist es die Tatsache, dass auf der Insel mit ihrem wüstenähnlichen Charakter und vielen Palmen Kamele einfach gut in diese Landschaft passen. Und so wurden einige Exemplare aus einem ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete nach Arteara gebracht. Ganz in der Nähe des schönen Dorfes Fataga befinden sich hier drei Kamelparks, die allerdings keine Kamele, sondern Dromedare besitzen und züchten.
In einem solchen Camel Safari Park können sich die Touristen am Kamelreiten erfreuen. Sie bekommen Informationen über das Leben der Kamele, können auf ihnen durch das sehenswerte Fataga und dessen Umgebung reiten und danach eine Kamelshow beobachten. Anschließend besteht die Möglichkeit, ein köstliches Mittagessen zu genießen.
Der Arteara Camel Park, der diese nicht alltägliche Freizeitbeschäftigung anbietet, befindet sich in einem Gelände, in dem weitere Tiere und seltene Pflanzen zu bewundern sind und das Erfrischungen in einem unwiderstehlichen Pool anbietet.

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