Dünen von Maspalomas

Im Süden der Insel, zwischen Maspalomas und Playa del Ingles, erstrecken sich die goldfarbenen Dünen über eine Länge von sechs Kilometern und mit einer Breite von ein bis zwei Kilometer.

Urlauber genießen das einmalige Wüstenfeeling, das zwischen den Urlaubshotspots wie aus dem Nichts auftaucht. Meterhoch türmen sich die Dünen und verändern durch den Einfluss der Gezeiten und des Windes permanent ihr Bild.




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Entstehung der Dünen von Maspalomas

Die weitläufige Dünenlandschaft hat sich nicht wie oft angenommen durch den verwehten Wüstensand aus der Sahara, der beim Wetterphänomen Calima in der Luft liegt, gebildet, sondern ist vorrangig aus zerriebenem Muschel- und Korallenkalk entstanden, der von der Brandung angeschwemmt wurde. Die Dünenbeschaffenheit lässt sich in feste Dünen und Wanderdünen unterscheiden.

Das fantastische Dünenmeer steht seit 1987 unter Naturschutz, da es über 120 Insektenarten sowie verschiedenen Kanaren typischen und teils nur in der Dünenlandschaft vorkommenden Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum bietet.

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Bildergalerie von den Dünen in Maspalomas

Bestand der Dünen in Gefahr

Laute einer Studie, die das spanische Umweltministerium 2008 initiierte, werden die traumhaften Dünen wahrscheinlich in 90 Jahren verschwunden sein. Grund ist ein anhaltender Sandverlust. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Höhe der Dünen um zwei Meter verringert. Neue Sandschichten kommen nicht hinzu, da sich die Wanderdünen mehr und mehr von der Küste landeinwärts verlagern, was nicht zuletzt eine Folge der touristischen Bebauung der Küste ist. Aber auch Stürme, von denen zwei in der jüngsten Vergangenheit jede Menge Sand ins Meer gespült haben, bilden Risiken für das Dünenschwinden. Von dem malerisch anmutenden Wüstengebiet soll nach Ansicht der Experten nur noch eine Steinwüste mit wenigen Sandbereichen übrig bleiben, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Daher steht ein Erhaltungsplan auf dem Programm.

Die Meerwasserlagune La Charca

Am Ende der Dünen, nahe des Leuchtturms von Maspalomas, findet sich die Meerwasserlagune La Charca, die für sich gesehen ein eigenes geschlossenes Ökosystem bildet und ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Der Bewuchs mit Röhricht und Tamarisken ermöglicht Zug- und Nistvögeln ideale Bedingungen. Ein Sandstreifen trennt die Lagune vom Meer. Durch starken Regen zerfällt dieser Streifen und ermöglicht so die Erneuerung des Wassers und gleichzeitige Anreicherung mit Lebewesen, Mikroorganismen und Fischen aus dem Meer.

Endlose Entspannung und FKK

Urlauber schätzen die einmalige Ruhe und Weite der Dünenlandschaft, die in eine andere Welt entführt. Stundenlanges und kilometerlanges Wandern, das Eintauchen in den tiefen Sand und einfach nur liegen bleiben sind unbeschreibliche Erlebnisse für jede Generation. In den Dünen befindet sich auch das einzige offizielle FKK-Gebiet der Insel, weshalb man sich nicht wundern sollte, hier auf eine Vielzahl von Nudisten zu treffen.

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