Keiner sollte den Fehler begehen und den Namen des Strandes Playa de Nieves zu wörtlich nehmen. Denn wer möchte schon, da das spanische „Nieve“ auf deutsch „Schnee“ bedeutet, an einem Schneestrand seinen Urlaub verbringen.

Denn er darf sicher sein, an einem etwa 250 Meter langen und 30 Meter breiten Strand am südlichen Ende des Fischerdorfes Puerto de las Nieves im Nordosten der Kanareninsel Gran Canaria am Tag die wärmende Sonne genießen zu können und am Abend ihre wunderschönen Sonnenuntergänge verfolgen zu dürfen.




Anfahrt und Parken

Neben einigen Buslinien, die an der mit Promenade, Hafen und Strand ausgestatteten Bucht ihre Fahrgäste entlassen, ist auch die Anfahrt mit Mietauto oder Taxi kein Problem. Entlang der Nordküste von Gran Canaria führt aus Richtung Las Palmas die Autobahn GC-2 in die Nähe der Playa de Nieves, die vom Ortszentrum aus bequem zu erreichen ist.
Ein größerer Parkplatz befindet sich unmittelbar vor der Einfahrt auf das Hafengelände.

Strandeigenschaften

Der zu beiden Seiten des alten Fischerkais liegende Strand wird sowohl durch ihn als auch die Bucht geschützt. So zeigt sich das vor ihm liegende klare Wasser sehr ruhig. Der Strand selbst, der an den Wochenenden gern von den Einheimischen genutzt wird, ist mit dunklem Sand und Kieselsteinen belegt. Hinter ihm erstreckt sich eine kleine Strandpromenade, an der sich einige kleinere Fischrestaurants und Geschäfte befinden.
Wassersportaktivitäten halten sich entsprechend der Wind- und Wellenverhältnisse hier in Grenzen.

Besonderheiten

Neben den bereits erwähnten Sonnenuntergängen, die hinter der Silhouette des Teide zu beobachten sind, kann von der Playa de Nieves aus auch die aus dem Meer ragende Felsformation des „Finger Gottes“ betrachtet werden.

Fotos:© Oleg Znamenskiy Shutterstock.de