Icod de los Vinos

Der kleine Ort Icod de los Vinos liegt auf Teneriffa und ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Einerseits für seinen guten Wein, andererseits befindet sich dort der älteste Baum der gesamten Insel, welcher mehr als 1.000 Jahre alt sein soll. Hier handelt es sich um einen Drachenbaum und deshalb trägt er auch den Namen „Drago Milenario“. Obwohl der Ort nicht groß ist, genießt er dank seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten bedeutendes touristisches Interesse und sollte daher bei einem Besuch auf Teneriffa in keinem Fall versäumt werden.




Der Drago Milenario – das Highlight in Icod de los Vinos

Drachenbaum in Icod de los Vinos, TeneriffaInmitten des Zentrums der kleinen Stadt Icod befindet sich dessen berühmter Drachenbaum in einem üppig bewachsenen Park. Ein guter Tipp: Den besten Blick auf den Baum hat man vom etwas höher liegenden Kirchplatz aus. Noch bis vor ein paar Jahren hatten Experten den Drago Milenario auf ein Alter von mehr als 3.000 Jahren geschätzt, mittlerweile wurde diese Zahl aber nach unten korrigiert. Dennoch: Der Kult um den Baum bleibt bestehen, denn dadurch profitiert der unscheinbare Ort von einem gewaltigen Tourismusaufkommen. Auch zahlreiche Kosmetikprodukte, die in den Drogeriemärkten und in Souvenirshops erworben werden können, tragen seinen Namen und sind damit ein nettes Mitbringsel für Freunde und Verwandte.

Wie schon zuvor erwähnt, ist Icod de los Vinos allerdings auch ein Mekka für Weinliebhaber. Einige der besten Weine der Insel stammen von hier, weswegen es im Ort zahlreiche Fachgeschäfte und Winzereien gibt. Wer möchte, kann an einer Weinprobe teilnehmen, die Reben besichtigen oder natürlich auch selbst einen der edlen Tropfen vor Ort erwerben.

Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten in Icod de los Vinos

Natürlich besitzt der historische Ort auch einige sehenswerte Bauwerke. Allen voran sollte man sich die Iglesia de San Marco ansehen, eine imposante und im Renaissance-Stil erbaute Kirche, die im 15. Jahrhundert erbaut worden ist. Sie ist auch in ihrem Inneren absolut beeindruckend, da ihre Decke aus kanarischem Kiefernholz gefertigt wurde. Weiterhin befindet sich das grösste Silberkreuz in ganz Europa in dieser Kirche.

Für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Besuch in der Cueva del Viento, der längsten Lavahöhle Europas. Hier geht es rund 250 m weit in den Berg hinein, um ein einzigartiges, durch vulkanische Aktivitäten entstandene Höhlensystem zu besichtigen. Zwar ist es in der Höhle sehr dunkel, allerdings wird man mit Lampen ausgestattet. Ein beeindruckendes und vor allem sehr lehrreiches Erlebnis! Ebenfalls sehenswert ist ein Besuch im nahe liegenden Schmetterlingsmuseum, wo Kinder und Erwachsene viel Wissenswertes über die Verpuppung der Raupe, über das Leben der Schmetterlinge und über die heimischen Arten erfahren können.

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