Playa de las Teresitas

Goldgelber Pudersand und Kokospalmen, die sich sanft im Wind wiegen: Nicht ohne Grund gilt der Strand Playa de las Teresitas als schönster Strand auf Teneriffa.




Er befindet sich im Nordosten der Insel, nur sieben Kilometer nördlich der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, nahe des Fischerdörfchens San Andrés. Der 1,5 Kilometer lange Traumstrand liegt in einer malerischen Bucht, die im Süden vom Atlantik, im Norden vom Anaga-Gebirge eingerahmt wird. Er ist bis heute der größte künstlich angelegte Sandstrand der Welt und zieht Urlauber und Einheimische gleichermaßen an.

Anfahrt und Parken

Mit dem Auto gelangen Besucher von Santa Cruz de Tenerife über die Autobahn T 11 in circa 15 Minuten an den berühmten Strand. Vor Ort stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Er ist zudem gut mit dem Bus erreichbar: Von Santa Cruz fährt all zehn Minuten die Buslinie 910 über San Andrés zum Playa de las Teresitas. Von Puerto de la Cruz nehmen Urlauber zunächst den Bus 102 oder 103; von Playa de las Américas die Linie 111 in die Hauptstadt. Dort steigen sie in die 910 um.

Strandeigenschaften

Vor Ort finden Besucher alles, was sie für einen perfekten Tag am Meer brauchen: Palmen spenden Schatten, Liegen und Schirme können gemietet werden. Der Strand verfügt über kostenlose Duschen und Toiletten, es gibt Telefonhäuschen, eine Erste-Hilfe-Station sowie Bars und Restaurants. Wer es sportlich mag, kann ein Ruderboot ausleihen oder an einem der angebotenen Sportkurse, etwa Volleyball und Yoga, teilnehmen.
Der Strand eignet sich hervorragend für Familien. Da hier kaum Wellengang herrscht und das Ufer flach ausläuft, ist das Baden auch für Kinder sicher. Voll wird es an den Wochenenden, wenn auch die Einheimischen ihn zum Sonnenbaden aufsuchen.

Besonderheiten

Wer die Playa de las Teresitas besucht, kann sich kaum vorstellen, dass es sich nicht um einen Naturstrand handelt. Tatsächlich ist er ursprünglich – wie so viele Strände auf Teneriffa – ein schwarzer Kieselstrand vulkanischen Ursprungs. Der feine, goldgelbe Sand, den Urlauber heute dort vorfinden, stammt aus der Sahara.

1973 ließ die Regierung von Santa Cruz unzählige Schiffsladungen Sand – 270.000 Tonnen – aus der damaligen spanischen Kolonie Spanisch-Sahara kommen und aufschütten, um den Strand attraktiver zu machen. Damit die Wellen den Sand nicht wieder abtragen, wurde zusätzlich ein etwa tausend Meter langes Riff vor der Bucht errichtet. Die Vielzahl gepflanzter Palmen, unter anderem Kokospalmen, machten die Ähnlichkeit der Playa de las Teresitas mit einem Karibikstrand schließlich perfekt – und die besteht bis heute.

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