Regionen von Teneriffa

Die Regionen von Teneriffa gliedern sich hauptsächlich in die Bereiche des Nordens und Südens, besonders was die touristischen Interessen betrifft. Über die Insel verteilt finden sich landschaftliche Kontraste, wie sie stärker nicht sein könnten.




Der Norden – Naturschauspiele, Bergwelten und Strände

Aussichtspunkte in luftiger Höhe ziehen die Besucher in die Bergwelten des Nordens. Hier werden die Regionen von Teneriffa weiter in Nordosten und Nordwesten gegliedert. Steile Felswände, zerklüftete Gebirge und Baumlandschaften bilden einen besonderen Gegensatz zu den ebenfalls im Norden gelegenen Sandstränden, die Touristen gerne aufsuchen. Der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens, ist ein Naturschauspiel und eine der größten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa. Im Winter zuckert sogar Schnee den Gipfel. Der Teide-Naturpark bietet den Besuchern Naturschönheiten in ihrer reinsten Form. Puerto de la Cruz im Norden gehört zu den Regionen auf Teneriffa, die ebenfalls von Urlaubern, wegen der fantastischen Sonnenstrände, gerne besucht werden. In La Orotava, finden sich historische Herrenhäuser mit aufwendig geschnitzten Holzbalkonen, die Casa los Balcones ist ein Paradebeispiel für diese kunstvolle Architektur.

Der Nordosten – ein Feuerwerk an natürlichen Farben

Der Nordosten bietet blühende Landschaften mit exotischen Pflanzen, weshalb die Regionen von Teneriffa im Norden gerne als Garten von Teneriffa bezeichnet werden. Kiefer- und Lorbeerwälder erstrecken sich bis in die Steilküsten. Dieser Anblick entfacht ein Feuerwerk für die Augen, denn hier treffen sich das azurblaue Meer, die grünen Wälder und die gelben und roten Blütenteppiche. Eingerahmt wird der Nordosten von Teneriffa durch das sagenhafte Anaga-Gebirge mit seinen zerklüfteten Felsformationen, die von der ehemaligen Vulkantätigkeit zeugen. Das Klima zeigt sich hier auch mal mit kühleren Temperaturen und Regen, was für die Vegetation aber sehr wichtig ist. Die Orte, die sich im Nordosten befinden, präsentieren sich als kleine, beschauliche Bergdörfer. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Weinmuseum in El Sauzal, das auf einem alten Landgut aus dem 16. Jahrhundert eingerichtet ist.

Der Nordwesten – ruhig und fernab vom großen Strand-Tourismus

Im Nordwesten setzt sich die üppige Vegetation fort. Geprägt wird das Bild von der sehr ursprünglichen Lebensart der Einheimischen. Wander- und Naturliebhaber finden hier das Teno-Gebirge mit dem reizenden Bergdorf Masca vor, das sich in den letzten Jahren zu einem wahren Touristenmagnet entwickelt hat. Ansonsten suchen Urlauber diese Regionen von Teneriffa meistens wegen der landestypischen, kulinarischen Köstlichkeiten und dem ausgezeichneten Wein auf. In Icod de los Vinos darf der Drago Milenario bestaunt werden, der tausendjährige Drachenbaum, der einzigartig auf der Insel ist.

Der Süden

Die Regionen von Teneriffa im Süden werden von der Südwestküste und der Südostküste bestimmt. Im Südwesten von Teneriffa finden sich sowohl die großen Touristenzentren mit den bekannten Stränden in Playa de las Americas oder Los Chrstianos, aber auch unberührte Fleckchen zum Baden und Entspannen warten auf den Besucher. In Poris de Abona scheint die Sonne besonders lang und nur wenige Touristen verirren sich in diese kleine Oase. Und dennoch findet sich eine Anlage mit Ferienhäusern, für alle, die es ruhiger lieben. Auch exklusive Villen sind im Süden von Teneriffa keine Seltenheit, z.B. in Chayofa. Wer einen Abstecher in diesen Ortsteil der Insel macht, der sollte auch La Finca del Arte besuchen, ein Kulturzentrum der besonderen Art für Kunstausstellungen, Theater und Musikveranstaltungen. Im Südosten kommt die Berglandschaft zum Vorschein, die sich mit herrlichen Aussichtspunkten auf den tobenden Atlantik zeigt. Schwarze Strände beeindrucken das Auge.

Fotos: © Sokolenko Shutterstock.de