Klimatabelle Teneriffa – Temperaturen & Klima

Die größte Kanareninsel Teneriffa als Insel des ewigen Frühlings zeichnet sich generell durch ein mildes Reiseklima aus und ist ganzjährig ein Besuchermagnet. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 29 Grad, je nach Jahreszeit. Am wärmsten wird es mit bis zu 29 Grad im Juli und August.




Allerdings gibt es zwei Klimazonen – den feuchten, kühleren Norden und den trockenen, mitunter sehr warmen Süden, was die Wetterwerte im Klimadiagramm für diese Regionen unterschiedlich gestaltet. Hinzu kommt das Teide Gebirge, mit dem Pico del Teide als höchstem Berg der Kanaren, was wiederum beim Wetter für deutliche Abweichungen zwischen Küste und Höhenlagen sorgt.

Abends und nachts sinken die Temperaturen in den Wintermonaten im Schnitt auf 14 bis 15 Grad, in den Bergen kann es jedoch empfindlich frostig werden und auch mit Schnee ist auf Teneriffa im Gebirge zu rechnen. Der Nordostpassat Wind hat dabei wesentlichen Einfluss auf die klimatischen Bedingungen. In den Sommermonaten kann der kurzzeitige Calima (Wüstenwind mit Saharastaub) die Temperaturen bis auf 40 Grad ansteigen lassen.

Klimatabellen

Die Klimatabelle, jeweils für Norden und Süden der Insel, bietet eine schnelle Übersicht über alle wichtigen Werte und Daten. Temperaturen (Luft), Wassertemperaturen, Sonnenstunden und Regentage können Monat für Monat im Jahresverlauf abgelesen werden.

Norden

  
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Höchsttemperatur
Maximale
Temperatur
20°

21°

22°

23°

24°

26°

28°

29°

29°

26°

25°

21°

Tiefsttemperatur
Tiefste
Temperatur
14°

14°

14°

16°

17°

19°

20°

21°

21°

19°

19°

17°

Wassertemperatur
Wasser
Temperatur
19°

19°

18°

18°

19°

20°

21°

22°

23°

23°

21°

20°

Sonnenscheindauer
Sonnenstunden
6h

7h

7h

7h

9h

10h

11h

11h

9h

7h

6h

5h

RegentageRegentage
7

5

4

2

2

0

0

0

0

4

5

7

Süden

  
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Höchsttemperatur
Maximale
Temperatur
21°

21°

22°

22°

24°

26°

29°

29°

28°

26°

24°

22°

Tiefsttemperatur
Tiefste
Temperatur
15°

15°

16°

16°

17°

19°

21°

21°

21°

20°

18°

16°

Wassertemperatur
Wasser
Temperatur
19°

18°

18°

18°

19°

20°

21°

22°

23°

23°

21°

20°

Sonnenscheindauer
Sonnenstunden
6h

7h

7h

8h

9h

10h

11h

10h

8h

7h

6h

5h

RegentageRegentage
5

5

5

3

1

0

0

0

1

3

5

6

Klimazonen

Zwei wesentliche Klimazonen bestimmen die Insel. Hier wird in den feuchteren und kühleren Norden und den trockenen, warmen Süden unterschieden. Weiterhin ist die Bergregion Teneriffas hinsichtlich der klimatischen Bedingungen von den flachen Küstenlandschaften abzugrenzen.

Auf der Insel erreicht die Gebirgswelt der Kanaren mit einer maximalen Höhe von 3.700 Metern ihren Höhepunkt. Das hat Auswirkungen auf die Passatwolken, die herangetrieben werden. Diese bleiben an den Nordhängen der Berge hängen und regnen sich dort ab. So erreichen den Süden meist nur die entstandenen Luftmassen mit trockener und warmer Luft. Im Süden werden deutlich weniger Regentage gezählt als im Norden. Dafür ist die Landschaft im Norden weitaus grüner und fruchtbarer, was der Landwirtschaft zugutekommt. Im Norden ist der Himmel öfter wolkenverhangen, im Süden herrscht die Sonne vor. Die Temperaturunterschiede zwischen Norden und Süden variieren um wenige Grad, was aber für die Urlaubsplanung im jeweiligen Monat durchaus entscheidend sein kann.

Teide

Der größte Berg der Kanaren findet sich auf Teneriffa mit dem 3.700 m hohen Teide. Er bildet die große Wetterscheidewand für die Klimazonen. Die Bergregion ist nicht nur entscheidend für die Niederschlagshäufigkeit, sondern auch für die Lufttemperaturen. In Höhenlagen ab 2.000 Metern sind die Temperaturdifferenzen am stärksten spürbar. Während es im Tal noch frühlingshafte Temperaturen hat, zeigt das Thermometer hier Minusgrade an. Je höher man kommt, umso kälter wird es. Nebel, Feuchtigkeit und stärkerer Wind sind je nach Jahreszeit mit von der Partie.

Winter und Sommer auf einer Insel – Das ist auf Teneriffa möglich. Wer auf Schnee zu Weihnachten auch in den spanischen Gefilden nicht verzichten möchte, der begibt sich ins Gebirge, so wie die Einheimischen, die hier große Schneeballschlachten veranstalten.

Norden

Als Garten von Teneriffa wird der Nordteil der Insel bezeichnet. Die üppige Vegetation und die grünen fruchtbaren Landschaften verdankt der Norden den vermehrten Niederschlägen. Der Norden ist, obwohl um einige Grad kühler und etwas regenreicher als die übrigen Inselregionen, ein zauberhaftes Urlaubsziel für Badeurlauber, Surfer, Wanderer, Naturfreunde. Belebte Zentren mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen zeigen sich mit der Hauptstadt Santa Cruz und Puerto de la Cruz. Ruhiger und beschaulicher geht es in San Juan zu. Santa Ursula im Nordwesten mit goldgelbem Sandstrand und idyllischen immergrünen Terrassenlandschaften bietet ebenfalls sonnige Urlaubsaussichten. Zerklüftete Küstenabschnitte und grüne Hügel sind das Markenzeichen von Garachico. Die historischen Gassen und Gebäude wirken bei ungetrübtem Sonnenschein ebenso faszinierend wie bei rasantem Wolkenspiel.

Süden

Der Süden zeigt sich allgemein etwas wärmer als der Norden. Es gibt mehr Sonnenschein und weniger Regentage. Es finden sich Ziele nach jedem Geschmack, die das ganze Jahr hindurch anvisiert werden. Sonnenanbeter genießen 29 Grad Luft- und 22 Grad Wassertemperatur in den Sommermonaten an der Costa Adeje, in Los Christianos oder an der Playa de Las Americas. Der romantische Fischerort Alcala verzaubert ebenso wie die unberührte Landschaft rund um die Gemeinde Arico, die besonders für Wanderer, Kletterer und Naturliebhaber zu jeder Jahreszeit einen Aufenthalt lohnt. Im höchstgelegen Ort Teneriffas – Vilaflor – in 1.400 Metern Höhe können die Temperaturen etwas niedriger liegen als in den Küstengebieten im Süden. Das ist aber gerade für Wanderfreunde eine angenehme Ausgangssituation. Der Top-Surfspot auf den Kanaren heißt El Medano. Windsurfer und Kitesurfer profitieren hier von exzellenten Windverhältnissen.

Osten

An der Ostküste zeigt sich die Landschaft etwas rauer mit imposanten Felshängen, die sich bis ins Meer erstrecken. Die starke Meeresbrandung ist beim Baden zu berücksichtigen. Ideale Windverhältnisse locken die Surfer und Wassersportler an die Naturstrände. Zu den beliebten Urlaubsorten zählt Güimar mit den legendären Pyramiden, die bis heute Rätsel aufgeben. Tosende Wellen bieten im Wallfahrtsort Candelaria im Südosten ein beeindruckendes Spiel. Hier finden sich auch viele Naturliebhaber ein, um die Umgebung mit prachtvollen Landschaften, Pinienwäldern und spektakulären Schluchten zu erkunden.

Westen

Klima und Wetter im Westen der Insel richten sich nach der genauen Lage und können eher feuchter und kühler oder sonnig und warm sein. Während Punta de Teno nördlich geprägte Klimaverhältnisse zeigt, wird die Westküste bei Los Gigantes vom südlichen sonnig-warmen Wetter bestimmt.

Klima in den verschiedenen Jahreszeiten

Die klimatische Unterscheidung in Norden und Süden ergibt Unterschiede in den einzelnen Parametern des Klimadiagramms. Auf die Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter hat das generell nur wenige Auswirkungen, kann aber für den persönlichen Urlaubszeitraum auf Teneriffa durchaus entscheidend sein.

Januar

Im Norden steigt das Thermometer im Januar auf maximal 20 Grad, nachts sinkt die Temperatur auf 14 Grad ab. Im Süden werden Tageshöchstwerte von 21 Grad gemessen, die Tiefstwerte sinken auf 15 Grad. Mit 19 Grad Wassertemperatur und 6 Sonnenstunden am Tag sind Norden und Süden auf gleichem Niveau. Allerdings werden im Norden 7 Regentage gezählt, während der Süden nur 5 Tage mit Niederschlag verzeichnet. Im Januar steht der Norden in seinem vollen Grün, ideal für alle, die sich an traumhafter Vegetation erfreuen wollen.

Februar

Im Februar holt der Norden den Süden mit 21 Grad Höchsttemperatur ein, der niedrigste Wert liegt gleich bei 14 Grad, der Süden hält seine 15 Grad Minimum ebenfalls. Während die Wassertemperatur im Süden auf 18 Grad sinkt, bleibt sie im Norden konstant bei 19 Grad. Beide Regionen profitieren von 7 Sonnenstunden am Tag. Auch die Anzahl der Regentage liegt im Februar in etwa gleich mit 5 Tagen.

März

Im Norden wie im Süden sind Tageshöchstwerte von 22 Grad zu verzeichnen, nachts liegen die Tiefsttemperaturen im Norden weiterhin bei 14 Grad, der Süden holt auf 16 Grad auf. Die Wassertemperatur pendelt sich allerorts auf 18 Grad ein. Die Sonne scheint von Nord bis Süd 7 Stunden am Tag. Mit 4 Regentagen wird der Norden trockener, im Süden ist weiterhin mit 5 Regentagen im März zu rechnen. Der März gilt bei Wanderern und Mountainbikern als gefragter Urlaubsmonat, um ausgiebige Touren in den Wäldern und Tälern zu unternehmen.

April

23 Grad werden im Norden gemessen, der Süden behält die 22 Grad als maximale Temperatur. Die Tiefstwerte liegen mit 16 Grad in beiden Zonen gleich. Ebenso wie die Wassertemperatur, die noch mit frischen 18 Grad aufwartet. Der Süden bekommt mit 8 Sonnenstunden am Tag einen Bonus, im Norden sind es wie im Vormonat 7 Sunden Sonnenschein. 2 Regentage im Norden stehen 3 Regentagen im Süden gegenüber.

Mai

Sommerliche 24 Grad erreicht das Thermometer auf der ganzen Insel, mit 17 Grad ist die niedrigste Lufttemperatur in Norden und Süden gleich. Das Wasser erwärmt sich im Süden auf 19 Grad. 9 Stunden Sonne erfreuen die Urlauber in allen Inselteilen. Mit einem Regentag ist der Süden jetzt trockener als der Norden.

Juni

26 Grad am Tag und 19 Grad in der Nacht läuten die Hochsaison auf Teneriffa für Badegäste und Wassersportler ein. Das Wasser hat jetzt angenehme 20 Grad und die Sonnenscheindauer von 10 Stunden lässt im Norden wie im Süden rund um die Uhr gute Laune aufkommen. Regentage werden keine mehr gezählt. Der Norden ist im Juni mitunter noch teilweise wolkenverhangen, im Süden hingegen trübt kein Wölkchen den blauen Sommerhimmel. Hier ist es auch insgesamt deutlich trockener.

Juli

Im Norden schafft das Thermometer im Hochsommermonat 28 Grad, während es im Süden auf bis zu 29 Grad klettern kann. Mit 21 Grad Tiefstwert ist der Süden auch am Abend ein Grad lauschiger als der Norden. Ein Bad im Atlantik ist in jeder Region mit 21 Grad Wassertemperatur eine Erfrischung. 11 Sonnenstunden und kein Tag Regen bieten Urlaub vom Feinsten.

August

Im August erreicht auch der Norden seinen Spitzenwert von 29 Grad Lufttemperatur, die Tiefstwerte zeigen sich mit 21 Grad gleich. Das Wasser ist mit 22 Grad wohl temperiert. Der Norden hat mit 11 Sonnenstunde eine Stunde Vorsprung vor dem Süden. Über Regen muss sich niemand in diesem herrlichen Monat Gedanken machen.

September

Im September erreichen die Höchstwerte im Norden noch einmal 29 Grad, der Süden ist mit 28 Grad geringfügig kühler. Abends liegen die Werte beiderorts bei 21 Grad. Die Wassertemperatur hat jetzt ihr Maximum mit 23 Grad erreicht. Der Norden bietet 9 Sonnenstunden, die Sonne lässt sich im Süden noch 8 Stunden sehen. Im Süden wird wieder ein Regentag verzeichnet, für den Norden ist das noch kein Thema.

Oktober

Im Oktober zeigen die Tagestemperaturen in Norden und Süden einen Rückgang auf 26 Grad, im Norden wird es abends mit 19 Grad etwas kühler als im Süden. Die Wassertemperatur hält die 23-Grad-Marke. Mit 7 Sonnenstunden am Tag liegen Norden und Süden auf gleicher Höhe. 4 Regentage machen den Norden leicht feuchter. Im Süden ist mit 3 Regentagen zu rechnen.

November

Das Thermometer klettert im November noch einmal in den flachen Gebieten des Nordens auf 25 Grad, im Süden werden 24 Grad gemessen. Mit 19 Grad ist der Norden am Abend um ein Grad wärmer als der Süden. 21 Grad Wassertemperatur, 6 Sonnenstunden und 5 Regentage halten sich im Norden und Süden die Waage.

Dezember

Überwintern auf Teneriffa ist bei vielen Urlaubern aus Deutschland sehr beliebt. Angenehme Temperaturen von bis zu 22 Grad im Süden und 21 Grad im Norden, Tiefstwerte um die 16 Grad, Wassertemperaturen von immerhin 20 Grad und bis zu 5 Sonnenstunden schmeicheln Körper und Seele. Durch die vermehrten Niederschläge zeigt sich die Insel mit vielen bezaubernden Pflanzen, darunter auch der berühmte Weihnachtsstern. Schnee gibt’s auf dem Teide und somit auch das passende Feeling für Weihnachten und Silvester, wenn man nicht ganz auf die Tradition verzichten will.